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Privatkredit
Freitag, 26 Oktober 2012 13:06

Bankkredite nicht für Jedermann?

Heutzutage ist es klar - gibt es keine Bankkredite für Jedermann. Obwohl auf dem Markt zahlreiche Angebote sind, die sind aber in der Regel nicht seriös. Da eine Bank nur dann einen Kredit vergeben kann, wenn die Wahrscheinlichkeit hoch ist, dass der Kreditnehmer den ganzen Kredit zurück zahlen wird... das bedeutet, dass wenn die Bank schon von Anfang an ein zu hohes Risiko sieht, dann wird auf jedem Fall kein Kredit vergeben.

Es gibt natürlich auf dem Markt Bankkredite mit günstigen Zinsen und kleinen Kreditraten, die sind besonders geeignet, wenn man keinen normalen Ratenkredit, Baufinanzierung, Sofortkredit aufnehmen kann oder will. Das sind aber auch keine Kredite für Jedermann - Die Banken verlangen strengere Standards (Unterlagen, Gehaltsnachweise, Schufa-Auskunft, Prüfungen und endlich Gespräche). Dann der Kreditgeber (die Bank) stellt dem Kreditnehmer einer festgelegte Summe zur Verfügung und erwartet in einem zeitlich vorgegebenen Rahmen, dass der Kredit in regelmäßigen Raten zuzüglich der vereinbarten Zinsen pünktlich zurück gezahlt wird.

Man soll aber gleichzeitig bemerken, dass es viele Angebote im Internet oder in der Zeitung gibt, wo einen Kredit für Jedermann versprochen ist. Diese Gelengenheiten sind sehr gefärlich vor allem für die Menschen mit einem niedrigen Einkommen oder Arbeitslose Personen. Eine gute und seriöse Bank würde einen Kredit an eine nun solvente Preson nur dann vergeben, wenn gute und ausreichende Sicherheiten vorhanden sind.

Zusammenfassend, jeder Kredit bedeutet eine zusätzliche, ständige und monatliche Belastung des Haushaltsbudgets. Deshalb ist dringend zu raten, genau zu überlegen, ob die Rückzahlungen wirklich problemlos erfolgen können. Man soll also gut schätzen, ob ein Kredit wirklich günstig ist. Bemerkenswert ist, dass sehr oft schon bei Verzug von Ratenzahlungen von mehr als zwei Monaten der Kreditvertrag gekündigt werden kann, und das kann zu erheblichen finanziellen Problemen führen...
Das alles bedeutet, dass unrealistisch die Hofnung ist, dass Jedermann einen Kredit bekommen kann...




Montag, 22 Oktober 2012 09:51

EU-Gipfel - wichtige Finanzentscheidungen

Die 27 EU- Mitgliedsstaaten haben sich beim Treffen (Gipfeltreffen) in Brüssel auf einen Start der europäischen Bankenaufsicht im kommenden Jahr verständigt. Die Staaten haben sich also auf der gemeinsamen Bankenaufsicht verständigt, aber wann genau das wird, darüber gehen die deutsche und die französische Deutung auseinander. Die Verhandlungen waren stundenlangen (um den Zeitplan hatte es Streit zwischen Deutschland und Frankreich und Verbündeten Staaten aus dem Norden und dem Süden der gegeben - während die "Südländer" - wie Italien und Spanien auf das Startdatum 1. Januar 2013 drängten, ist Deutschland auf genügend Zeit zur Nachbesserungen und Umsetzung). Man weiss nur, dass der rechtliche Rahmen des Riesenvorhabens bis Jahresende stehen soll, und schon im 2013 soll es schrittweise umgesetzt werden. Die mächtige Aufsicht wird alle 6000 Banken im Euroraum betreffen.

Während Diskussion hätte die deutsche Kanzlerin Angela Merkel (CDU) sich mit der Forderung durchgesetzt, dass die EU sich mehr Zeit für die Bankenaufsicht lassen muss. Merkel hatte in einer Regierungserklärung gewarnt: "Allerdings muss Qualität an dieser Stelle vor Schnelligkeit gehen." Die Politiker (wie der französische Staatspräsident François Hollande) sind der Meinung, dass schon ab Januar 2013 die Europäische Zentralbank (EZB) mit dem Aufbau der Aufsicht beginnen werde...

Die Bankenaufsicht ist aber Heutzutage nicht das einzig kontroverse und wichtige Thema. Der französische Staatspräsident François Hollande hat wieder seine Forderung nach einer gemeinsamen Schuldenpolitik (so genannte Eurobonds) bekräftigt. Dies lehnt Deutschland ab als auch Österreichs Kanzler Faymann. Er lehnte auch den von der Kanzlerin vorgeschlagenen Topf von zeitlich befristeten und projektbezogenen Geldern ab: "Ich bin gar nicht der Meinung, dass wir zur Stunde so ein Eurozonenbudget brauchen." Die Kanzlerin Angela Merkels hat die Idee, dass Budget aus Einnahmen der geplanten Börsensteuer gespeist werden könnte...




Samstag, 28 Juli 2012 14:03

Was weiter mit Griechenland?

Der griechische Schuldenberg bringt Europa ins Schwitzen und zwingt zu weiteren Milliardenhilfen... Griechenland versucht mit Milliarden-Einsparungen die Situation stabilisieren und weiter ein Euro-Land sein. In Griechenland, der Chef der Sozialisten, Evangelos Venizelos vertritt die Ansicht, dass: „Verlässt Griechenland die Eurozone, ist der gemeinsame Währungsraum am Ende". Gleichzeitig die Bundesbank stellt in einer neuen wissenschaftlichen Studie fest, dass Griechenland und alle anderen Euro-Länder am besten im Euro bleiben sollten (Das geht aus dem Monatsbericht für Juli hervor). Angesichts der Kriseneskalationen es ist ein klares Signal der Unterstützung an die Griechen, die mehrheitlich im Euro bleiben wollen.




Das Institut für Wirtschaftsstudien Baseli hat - im Auftrag des Staatssekretariats für Wirtschaft SECO - den ersten eEconomy Report erstellt. Die Studie beurteilt den Einsatz, Einfluss und die Nutzung moderner Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) in verschiedenen Bbereichen (vor allem Wirtschaft und Verwaltung) in der Schweiz.

Das Institut für Wirtschaftsstudien Basel analysierte die eEconomy und unterscheidet drei Hauptbereiche:
1) Die IKT-Infrastruktur und -Ausstattung      
2) Der IKT-Sektor im engeren Sinne  
3) Die IKT-Nutzung in Haushalten, Unternehmen sowie staatlich stark beeinflussten Bereichen[1].

Man soll bemerken, dass es für die Schweiz wichtig ist, um im internationalen Standortwettbewerb bestehen zu können, die Potenziale der Informations- und Kommunikationstechnologien besser auszuschöpfen Die Schweiz als hochentwickelte, offene Volkswirtschaft muss sich im internationalen Standortwettbewerb - gegen die weltweit besten Standorte behaupten. Eine allgemeine Beobachtungsberichte ist, dass sich die Schweiz bei den IKT-Anwendungen im internationalen Vergleich keine Rückstände leisten darf.

In der Schweiz revolutionieren sowohl Informations- als auch Kommunikationstechnologien im Privat und im Geschäftsumfeld. Das eröffnet neue Wachstumsmöglichkeiten (Wachstumschancen). In den letzten Jahren hat sich die Art und Weise, wie wir Güter-, Informations-, und Geldflüsse steuern, radikal verändert. Das eEconomy Board sorgt dafür, dass old und new Economy optimal ineinandergreifen.

Aus andere Seite das Economy Ranking (ehemals e-Readiness Ranking) zeigt aber gleichzeitig, dass die Schweiz, im internationalen Vergleich bei den Rahmenbedingungen und der Anwendung von ICT-Lösungen, nicht nach vorne ist. Das kann auch für die Schweiz ein Alarmsignal sein. Die Schweiz soll, in dieser Situation, ihre Chancen endlich wahrnehmen.



[1] eEconomy in der Schweiz: Monitoring und Report 2012, http: www.news.admin.ch

 




Dienstag, 19 Juni 2012 10:21

Kredit ohne Schufa

Gerade jetzt in Zeiten der Krisen, stellt man oft die Frage: Wie funktioniert ein Kredit ohne Schufa? Hier finden Sie die allgemeine Informationen und wichtige Regeln dazu.    

Für die Aufnahme eines normalen Kredits (in Deutschland) müssen meistens zwei Grundvoraussetzungen gegeben sein:

  • zum einen der Nachweis eines monatlich, regelmäßig hohen Einkommens und
  • zum anderen darf keine negative Schufa Auskunft vorliegen (liegt eine negative Schufa Auskunft vor, wird der Kredit mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit abgelehnt).

Eine Alternative sind Kredite aus der Schweiz, welche - auch mit einem negativen Schufa - Eintrag eingeräumt werden. Was ist wichtig, die schweizer Kredite können auch einfach übers Internet beantragt werden, und werden nicht bei der zuständigen Schufa Behörde gemeldet. Diese Möglichkeit hat der Vorteil, dass niemand von dem Kredit erfährt und die Bonität des Kreditnehmers nicht zusätzlich belastet ist. Man muss aber Rücksicht nehmen auf  einige Dinge. Der Antragssteller muss mindestens das achtzehnte Lebensjahr vollendet haben und darf nicht über 55 Jahre alt sein. Zusätzlich ist ein Nachweis über die Höhe des monatlichen Einkommens zu entrichten. Außerdem, der Antragssteller muss mindestens ein Jahr beim gleichen Arbeitgeber beschäftigt sein (um zusätzliche Sicherheit zu gewährleisten).

Gleichzeitig freiberuflich tätigen, selbstständigen und Arbeitslosen wird kein Kredit gewährleistet ebenso wie allen juristischen Personen wie sie zum Beispiel eine Gesellschaf mit beschränkter Haftung (GmbH) darstellt. Bei der Aufnahme eines Kredites ohne Schufa sollte man unbedingt beachten, dass keine Vorkosten in Anspruch genommen werden.. Man soll auch aufpassen auf den Kreditvermittler die eine Vorauszahlung jedoch geltend machen. Am Ende auch ein paar Sätze über Autokredite ohne schufa. Es ist ziemlich schwer einen Kredit für ein Auto zu bekommen wenn man einen negativen Schufa Eintrag hat. Nur wenige Banken finanzieren Autos ohne Schufa. Es gibt viele unseriöse Anbieter am Markt, die versuchen mit dubiosen Finanzierungsmodellen den Leuten das Geld aus der Tasche zu ziehen. Gleichzeitig ist es aber auch möglich mit Krediten von Schweizer Investoren Autokredit ohne Schufa zu bekommen.




Londoner Court of Justice hatin seinem Urteil entschieden, dass die Commerzbank ehemaligen Investmentbankern der Dresdner Kleinwort nachtreglich umstrittene Boni in Hoehe von mehr als 50 Millionen Euro an Praemien auszahlen muss. Das bedeutet, dass deutschlands zweitgresstes Geldhaus muss mehr als 100 Bankern riesig grosse Praemien aus der Zeit der Finanzkrise nachzahlen.

104 ehemalige Investmentbanker (der Dresdner Kleinwort) hatten auf die Auszahlung der Boni geklagt. Die Commerzbank, die im Spaetsommer 2008 die Dresdner Bank uebernommen hatte, ist Rechtsnachfolger der inzwischen liquidierten frueheren Investmentbank. Die Commerzbank hat Investmentbankern ihre Boni verweigert, weil sie in der Finanzkrise Verlust angehaeuft hatten.

Nicht nur in Deutschland wurde der Prozess mit grossem Interesse verfolgt. Der Prozess erregt auch in London grosses Aufsehen. Grossbritannien erneut gerade in einer Debatte ueber Banker-Boni steckt. Im Januar hatte Premierminister (David Cameron) stark kritisiert, Leistungspraemien und die Sonderzahlungen an die Investmentbanker seien "ausser Kontrolle geraten".

Die Commerzbank, die in der Finanzkrise mit milliardenschweren Staatshilfen gerettet werden musste, behaelt sich vor, Rechtsmittel gegen das Urteil einzulegen und hat einundzwanzig Tage Zeit, Berufung zu beantragen. Die Commerzbank ist weiter davon ueberzeugt, dass es "verantwortungsvoll und richtig" gewesen sei, die Bonusbetraege zu reduzieren, nachdem das Investmentbanking der Dresdner Bank einen Verlust von 6,5 Milliarden Euro ausgewiesen hatte. Dagegen von der Klaegerseite hiess es, einem Berufungsverfahren raeume man kaum Chancen ein. Das Urteil ist sehr deutlich und dabei soll man Ruecksicht nehmen auf die richtige Summe. Die einzelnen Boni-Betraege pro Unternehmen liegen zwischen 15.000 bis zwei Millionen Euro. Nach eigenen Angaben erhielten sie entweder zehn Prozent (hoechstens) davon oder sogar kein Geld...

 




Montag, 07 Mai 2012 11:35

Schiefergas in Polen (Shale Gas)

In einem breiten Streifen in Polen (von Pommern über Warschau bis an die ukrainische Grenze) sollen die Schiefergasvorkommen liegen. Aus diesem Grund man glaubt in Polen, dass es auf dem Energiemarkt mehr Konkurrenz bringen kann und die Lage der bisherigen Akteure Russland, Iran und Katar wesentlich schwächen. Die polnische Regierung ist also fuer die Schiefergasfoerderung. Es geht um Unabhaengigkeit - vor allem von Russland.

Ohne zweifel Schiefergas ist ein unkonventionelles Gas, der in tiefen Gesteinsschichten eingebunden ist und nur durch ein aufwendiges Verfahren geloest werden kann. Aus diesem Grund, dass das unkonventionelle Gas in Schiefer eingebunden ist, muss das Gestein zertruemmert werden. Dafuer wird unter hohem Druck eine Mischung aus Sand, Wasser und Chemikalien in den Stein gepresst, wodurch gleichzeitig Risse entstehen, durch die das Gas hochgepumpt wird. Deswegen  sehen nicht alle die Foerderung von Schiefergas so optimistisch, laut ist auch eine Gruppe, die kuemmert sich um die Umwelt. Auch in Westeuropa Sorgen sich (vorr allem Frankreich), dass die Chemikalien erhebliche negative Folgen für die Umwelt haben könnten...

Wahrscheinlich bis drei Jahren soll schon klar werden, ob sich die Foerderung von Schiefergas ueberhaupt rentiert, also sinnvoll wirtschaftlich und oekologisch ist. Wenn alle Untersuchungen positive Ergebnisse bringen, dann wuerde sich fuer Polen sehr viel aendern. Polen deckt heute zwei Drittel seines jährlichen Gasbedarfs von 10,25 Milliarden Kubikmeter Erdgas im Jahr 2011 aus Russland (und für das es einen höheren Preis bezahlt als Deutschland!).Wie bereits gesgt wurde, die polnische Regierung ist für das Schiefergas entflammt. Denn das Land ist mit einer der grossen Kunden von russischen Gazprom. Dessen undurchsichtige Preispolitik gegenueber Polen sorgt immer wieder Probleme. Mit Hilfe des amerikanischen Know-hows hat Polen nicht nur Aussichten, vom russischen Gas unabhängig zu werden, aber sogar selbst zum Gasexporteur aufzusteigen.

 




Montag, den 16 April 2012 der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte hat Russland im Zusammenhang mit dem Massaker von Katyń vor mehr als 70 Jahren verurteilt. Geklagt hatten Angehörige von Opfern des Massakers (die Opfern des Massakers von Katyń im April und Mai 1940 waren vor allem  polnische Offiziere der Armee, Reserveoffiziere, Polizisten, Beamte und Richter).

Der Gerichtshof für Menschenrechte hat Russland schuldig gesprochen, Angehörige der Opfer unmenschlich und erniedrigend behandelt zu haben. Damit verstieß Russland gegen Artikel 3 der Europäischen Menschenrechtskonvention. Außerdem stellte er fest, dass es sich bei dem Massaker um ein Kriegsverbrechen handelte.Gleichzeitig zum wichtigsten Klagepunkt - einer Bewertung des russischen Ermittlungsverfahrens zu Katyn - hat sich der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte nicht geäußert.                                                                                                        

Man muss aber betonen, dass der Gerichtshof gerügt Russland wegen unzureichender Zusammenarbeit mit dem EGMR hat. Die russischen Behörden hatten eine Übersendung von Akten über das Massaker unter Sowjetdiktator Josef Stalin abgelehnt.

Die Kläger hatten jahrelang versucht, von Russland Informationen über die Umstände zu erhalten, unter denen ihre Familienmitglieder ermordet wurden. Ihre Anträge wurden aber von russischen Gerichten abgewiesen.

Gegen das Urteil kann noch Berufung beantragt werden. Die Angehörigen von Opfern des Massenmords von Katyn kündigtenien Einspruch an.

Das Verbrechen (das Massaker von Katyń) hat bis heute einen grossen Einfluss auf die Beziehungen zwischen Polen und Russland. Moskau hat sehr lange seine Täterschaft bestritten. Erst im Jahr 1990 leitete Russland Ermittlungen ein, aber im Jahr 2004 wurde die ohne Ergebnis zu den Akten gelegt. Erstmals im Jahr 2010 die russische Duma (Parlament) erkannte an, dass der sowjetische Diktator Josef Stalin für die Massenermordungen verantwortlich war.

 




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